Human Ressource versus princip American

Ob als Angestellter oder als Arbeitgeber braucht es eine Grundsatzentscheidung: Will man die menschlichen Ressourcen in den Mittelpunkt stellen oder den schnellen Profit, auf Kosten des seelischen Gleichgewichts von Angestellten und Arbeitgebern. Es hört sich für Manche paradox an, den Vorgesetzten wie den Mitarbeitern einen menschlichen “Raum” und Zeit zu geben, wenn sich in einem Unternehmen der langfristige Erfolg einstellen soll.

Es fängt damit an, dass Fort- und Weiterbildung, sowie ein betriebliches Gesundheitsmanagement im Unternehmen eine priorisierte Rolle spielen. Das sind Zukunftsinvestitionen, die sich immer auszahlen. Einmal, durch ein gutes Betriebsklima, zum Anderen durch langfristige Gewinne. Mittlerweile ist es eine Binsenweisheit, dass Mitarbeiter, die Respekt und Wertschätzung erfahren, erfolgreicher sind und dem Unternehmen treu bleiben. In Zeiten des Fachkräfte- Mangels eine besonders wichtige Betriebsgrundlage.

Unsere Arbeitswelt verändert sich  heute rasanter denn je. Schwere körperliche Arbeit wird automatisiert, mehr und mehr Dienstleistungen werden von leistungsfähigen IT-Systemen übernommen und zunehmend können Wissensarbeiter dank der globalen Vernetzung überall auf der Welt ihr Büro aufschlagen. Die immer kürzer werdenden Innovationszyklen, Produktions- und Arbeitsprozesse die einer zunehmend flexibleren Anpassung unterliegen sowie Digitalisierung und neue Technologien werden zu einem großen Wandel in der Arbeitswelt führen. Die Auswirkungen betreffen Unternehmen aller Branchen und Beschäftigte aller Qualifikationsebenen.

Eine der großen Herausforderungen wird es sein, die schon heute bestehende Fachkräftelücke zu schließen. Bis 2030 wird prognostiziert das etwa drei Millionen Fachkräfte fehlen dürften. Weiterer Beleg für den ungünstigen Trend ist die aktuelle Ausbildungsentwicklung. Die Zahl der Auszubildenden ging lt. Statistischem Bundesamt um 1,3 Prozent ggü. 2015 auf knapp 510.000 Ausbildungsverträge zurück.

Auch der Anteil von Langzeitarbeitslosen ist lt. der Statistik der Bundesagentur für Arbeit in den letzten fünf Jahren weiter gestiegen – 36,9% der Gesamtarbeitslosen waren im Jahr 2016 Langzeitarbeitslos (das bedeutet: 993.000 Menschen waren länger als ein Jahr ohne Arbeit).

Mit dem vorliegenden Seminarprogramm möchte „WISSEN & ERFOLG“ aufzeigen, aus welchen Gruppen durch gezielte Aus-, Fort- und Weiterbildung weitere potentielle Fachkräfte und Spezialisten entwickelt werden können um dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen.

Wagen Sie es, persönlich und/oder als Unternehmen, durch Fort- und Weiterbildung Arbeitsplätze aufzubauen und zu sichern.